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Zuletzt geprüft am 2026-02-24. Wo eine Aussage auf einer konkreten Studie beruht, wird die Studie beschrieben und nicht überinterpretiert.
== Eigenschaften == Deoxynivalenol ist chemisch relativ beständig. In wässrigem Medium sind Temperaturen größer 120 °C notwendig, um einen teilweisen Abbau zu erreichen. Hohe pH-Werte begünstigen den Abbau. Bekannte Abbauprodukte sind norDON A, norDON B und norDON C, 9-hydroxymethyl DON lactone, norDON D, norDON E und norDON F. Ein Abbau beim Backen von Brötchen wurde beobachtet.
Quellen: de.wikipedia.org
== Analytik == Die zuverlässige Identifizierung und Quantifizierung von DON in den unterschiedlichen Matrices kann durch chromatographische und massenspektrometrische Verfahren gewährleistet werden. Sowohl die Gaschromatographie (GC) als auch die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) haben sich als zuverlässige Trenntechniken bewährt. Zur gaschromatographischen Analyse werden in der Regel geeignete Derivate (z. B. Trimethylsilylderivate) eingesetzt. Bei der HPLC sind Trennungen und MS-Messungen auch ohne Derivatisierung möglich. Die anschließende Massenspektrometrie ist sowohl mit Ionenfallen- als auch mit Quadrupolsystemen möglich. Die Anwendung beider MS-Ionisierungstechniken kann die Sicherheit der analytischen Aussagen im sogenannten 'low-level'-Bereich erheblich steigern. Das Massenspektrum des Deoxynivalenols ist in der Spektrenbibliothek des NIST gelistet.
Quellen: de.wikipedia.org
== Biologische Bedeutung == Deoxynivalenol ist ein Mykotoxin. Akut toxische Dosen verursachen Übelkeit und Erbrechen, woher sich die synonyme Bezeichnung Vomitoxin (von engl. vomit „erbrechen“ und toxin „Gift“) ableitet. Es ist ein gastrointestinaler Reizstoff. Deoxynivalenol ist ein Hemmstoff der Proteinbiosynthese. Bei Nutztieren verursacht mit Deoxynivalenol kontaminiertes Futter eine Wachstumsverzögerung, eine Beeinträchtigung des Immunsystems mit der Folge einer erhöhten Infektanfälligkeit. Eine gewisse Teratogenität lässt sich nachweisen.
Quellen: de.wikipedia.org
== Vermeidungsstrategien == Während der Produktion von Getreide können zahlreiche Maßnahmen ergriffen werden, um die Konzentration von Deoxynivalenol im Erntegut zu verringern. Dazu zählen die Vermeidung von Mais als Vorfrucht, wendende Bodenbearbeitung, der Anbau von Getreidesorten mit geringer Anfälligkeit gegen Fusarium-Arten sowie der Einsatz von Fungiziden. Wobei durch Azoxystrobin nur ein Teil der mykotoxinbildenden Pilze verringert werden konnte. Auch Behandlungen mit Metconazol und Tebuconazol erreichten nur eine Reduktion der Mykotoxinkonzentrationen um etwa die Hälfte. In einer Metastudie von Brodal et al. (2016) wurden aus den zusammengefassten Studien festgestellt, dass in der Mehrheit der Studien bei Getreide, dass nach Richtlinien des ökologischen Landbaus angebaut wurde, zum Teil keine signifikanten Unterschiede zum konventionellen Anbau festgestellt wurden. In einigen Studien waren signifikant geringere Mykotoxingehalte im Bio-Getreide nachzuweisen.
Quellen: de.wikipedia.org
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